Friday, August 8, 2014

Wandern - Mixnitz - Bärenschützklamm

Gestern ging es mal wieder nach Mixnitz, zur Abwechslung mal nicht zum Klettern, wobei die Fingern beim Vorbeiwandern an Arena, Burgstall und Weißen Wand doch schnell schwitzig wurden. Diesmal sollte es eine gemütliche Familien-Wanderung durch die Bärenschützklamm werden. Ohne Zeitdruck, mit vielen Fotos und mit soviel Spaß wie möglich.

Bei solchen Gelegenheiten wird die Führung abgegeben und das Tempo machen den Anderen überlassen. Bei der Wegfindung wird mit Rat und Tat zur Seite gestanden und das ein oder andere mal wird eine Abkürzung verraten, oder auf bekannte Routen und Klettergebiete hingewiesen, in denen man sich sonst bewegt, aber welche auf Bildern halt doch immer nur einen Teil der Wahrheit wiederspiegeln. Spätestens beim ersten Felskontakt und der Steilheit der Wände findet sofort ein Umdenken statt und der Respekt, für das was man da sonst so in seiner Freizeit treibt und wie viel Energie man investieren muss um dort überhaupt hin zu kommen, steigt.

Wie immer bietet die Bärenschützklamm ein sich ständig änderndes aber umso beeindruckendes Naturerlebnis, je nach Jahreszeit, Wasserstand und Sonneneinfall, immer wieder ein Erlebnis für sich.
Hat man den steilen Weg bis zur Mauthütte hinter sich gebracht kann der Spaß beginnen. Der Eintritt kostet 3,50€ für nicht AV-Mitglieder sonst 3€, wirklich sehr günstig für das was einem geboten wird und wenn man den riesigen Erhaltungsaufwand betrachtet.

Ist man bei den Leitern angekommen erklimmt man die Klamm fast spielerisch, durch die viele Ablenkung und die tollen Eindrücke merkt man die Anstrengung gar nicht, lediglich die letzten paar steilen Leitern führen zu einem doch erheblichen brennen der Wadenmuskulatur, aber dann hat man es ja auch schon geschafft und ist fast am Ziel angekommen.
Wir haben uns beim Guten Hirten excellent für den anstrengenden Abstieg über den Prügelweg gestärkt, neben einem Gemischtem Brot gabs noch einen Gösser Zitronen Radler und einen Apfelkuchen. Schon fast zu voll zum weitergehen, machten wir uns dann doch noch auf den Weg.
Warum der Prügelweg sich so anstrengend anfühlt ich weiß es auch nicht, die vielen Steine, Stufen und der sehr steile Wege sind wirklich eine Herausforderung. Deshalb sind wir dann kurz nach der Weißen Wand, rechts vor der Brücke abgebogen, haben die ganzen Leute und Touristen hinter uns gelassen und sind dem Verbotenen Weg zurück zum Parkplatz gefolgt.

Aber Achtung die erste Abzweigung nach Links ist recht schwer zu finden, deswegen hab ich euch dieses Bild oben gemalt ;)
und kurz vor dem Ende ist der Weg noch zweimal weggespült, ist aber nicht wirklich ein Problem.

Die Entscheidung früher los zu gehen macht sich in der Bärenschützklamm immer bezahlt, wir hatten die Klamm fast für uns alleine, keine Drängler oder Leute die gleich mal nerven wenn man ein paar Fotos macht. Zurück am Parkplatz sind wir fast erschrocken wie viele Autos da standen und wir wollten uns gar nicht vorstellen was da in der Klamm los gewesen sein muss.

Da wir eine neue Kamera (Canon PowerShot SX270 HS) haben, sind es natürlich ein wenig mehr Fotos geworden, weshalb ich sie euch mal wieder in eine Flickr-Gallerie geworfen haben. Hier der Link und unten seht ihr die Diashow


Zeitverlauf:
08:30 Bärenschützklamm Parkplatz
10:25 Klamm Ausstieg
10:45 Guter Hirte
Pause bis 11:45 anschließend über Prügelweg zurück
13:02 Eingang Bärenschützklamm rechts über Verbotenen Weg
14:07 Parkplatz

Vielleicht könnte ihr euch ja noch erinnern wir haben das ganze 2010 mal vollgas gemacht, wäre echt auf eure Zeiten gespannt. Hier gehts zum alten Post, 4h34min inklusive Hochlantsch waren es damals.

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